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Schülerbeförderung und Kostenerstattung

Nach der Satzung des Landkreises Biberach über die Erstattung der notwendigen Schülerbeförderungskosten - Schülerbeförderungssatzung (SBS) - erstattet der Landkreis den Schülern der beruflichen Schulen die entstehenden notwendigen Beförderungskosten mit folgenden Einschränkungen:

  • Teilzeitschüler an Berufsschulen haben keinen Kostenerstattungsanspruch (duales System).
  • Blockschüler erhalten die notwendigen Beförderungskosten für Fahrten zwischen der Wohnung und dem Schülerwohnheim zu Beginn und zum Ende des Blockunterrichts oder der Ferien erstattet. Die notwendigen Beförderungskosten für tägliche Fahrten zwischen der Wohnung und der Schule erhalten Blockschüler nur erstattet, wenn nachweislich kein Platz im Schülerwohnheim vorhanden ist.
  • Schüler, die eine Förderung, ausgenommen Darlehen, nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG), dem Aufstiegsfortbildungsgesetz (AFBG) oder dem Sozialgesetzbuch III erhalten, bekommen keine Kostenerstattung. Bei Ablehnung des Antrages besteht u.U. ein Erstattungsanspruch – Näheres bitte bei der Kreisschulverwaltung erfragen.
  • Schüler, die ihren Wohnsitz nicht in Baden-Württemberg haben, erhalten vom Landkreis Biberach keine Erstattung der Schülerbeförderungskosten. Die Kostenerstattung wird in diesen Fällen von der Wohngemeinde des Schülers geregelt.

 

Eigenanteile

Je Beförderungsmonat hat der Schüler einen Eigenanteil zu den notwendigen Beförderungskosten zu entrichten. Dieser beträgt ab dem 01.01.2018:

  • 32,10 Euro für Schüler mit Vollzeitunterricht des Berufseinstiegsjahres (BEJ), Berufsvorbereitungsjahres (BVJ), des Vorbereitungsjahres Ausbildung und Beruf (VAB) und der Berufsfachschulen.
  • 44,40 Euro für Schüler der Klassen 11 bis 13 der Gymnasien sowie für Schüler der Berufskollegs und Berufsschulen.

Der Eigenanteil wird im Lastschriftverfahren vom Girokonto des Schülers bzw. Erziehungsberechtigten eingezogen.

Die Eigenanteile sind auf Antrag nur für höchstens zwei Kinder einer Familie zu tragen und zwar für die beiden Kinder mit dem höchsten Eigenanteil. Dabei ist es unerheblich, in welchem Landkreis die Kinder die Schule besuchen. Der Antrag ist für jedes Schuljahr neu zu stellen. Antragsformulare erhalten Sie hier oder bei der Kreisschulverwaltung.

 

Rangfolge der Verkehrsmittel

Beförderungskosten werden grundsätzlich nur erstattet, wenn öffentliche Verkehrsmittel benutzt werden. Ist die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel nicht möglich oder nicht zumutbar, können ausnahmsweise die Kosten für die Benutzung privater Kraftfahrzeuge erstattet werden, wenn das Landratsamt die Kostenerstattung zuvor zugesagt hat.

 

Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel

Stehen verschiedene öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung, werden nur die Kosten für das zumutbare, preisgünstigste Verkehrsmittel erstattet. Der Schüler oder Erziehungsberechtigte hat sich vor dem Lösen der Fahrkarten nach der günstigsten Möglichkeit zu erkundigen. Bei Versäumnis hat er die Mehrkosten zu tragen.

 

Höchstbeträge

Die notwendigen Beförderungskosten werden bis zu einem Höchstbetrag von 1.000 Euro je Person und Schuljahr erstattet, abzüglich der Eigenanteile.

 

Mindestentfernung

Vollzeitschüler am Kreis-Berufsschulzentrum erhalten die notwendigen Beförderungskosten ab einer Mindestentfernung von drei Kilometer von der Wohnung zur Schule erstattet. Blockschüler erhalten die notwendigen Beförderungskosten ab einer Mindestentfernung von 20 Kilometer und nur zu Beginn und zum Ende des Blockunterrichts oder der Ferien. Die Mindestentfernung bemisst sich nach der kürzesten öffentlichen Wegstrecke zwischen Wohnung und Schule.

 

Schüler aus Richtung Ravensburg / Bodensee

Idealerweise nehmen Vollzeitschüler aus dem Bereich Ravensburg / Bodensee für die Strecke Aulendorf - Biberach Süd am Listenverfahren teil (Online-Bestellung unter www.ding.eu/smk und Abholung der Schülermonatskarten bei der Kreisschulverwaltung). Der Fahrkartenpreis für diese Strecke beträgt derzeit 93,60 €/Monat.

Davon trägt der Schüler lediglich den Eigenanteil (siehe oben). Der Differenzbetrag zwischen Eigenanteil und Fahrkartengesamtpreis wird vom Landkreis Biberach übernommen, allerdings nur bis zu einem Höchstbetrag von 1.000 € je Person und Schuljahr (Gesamtbetrag der Fahrkarten). Somit erhält der Schüler Schülermonatskarten für zehn Monate (1.000 € : 93,60 €/Monat = 10 Monatskarten = Gesamtsumme 936 €). Die elfte Schülermonatskarte muss direkt beim Verkehrsunternehmen gekauft  und kann bis zum 31. Oktober, in dem das Schuljahr endet, bei der Kreisschulverwaltung eingereicht werden. Der noch ausstehende Restbetrag von 64,00 € wird dann abzüglich des Eigenanteils erstattet.

 

Die Schülermonatskarten vom Wohnort des Schülers nach Aulendorf müssen direkt beim Verkehrsuntenehmen gekauft werden. Da der Höchstbetrag von 1.000 €  bereits für die Strecke Aulendorf - Biberach aufgebraucht ist, wird für die Strecke vom Wohnort nach Aulendorf vom Landkreis Biberach kein weiterer Zuschuss bezahlt.

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Ansprechpartner/in

Doris Litzkow
Kreisschulverwaltung

Telefon 07351 346-201
doris.litzkow(at)biberach.de

 

Danja Schädler
Kreisschulverwaltung

Telefon 07351 346-200
danja.schaedler(at)biberach.de

Formulare

Im Formulare Center stehen die wichtigsten Formulare für Sie zum Download bereit.